Schnittstellen entwickeln lassen

Individuelle Schnittstellen für Unternehmen, die Software, Datenbanken, Maschinen, Geräte und externe Plattformen zuverlässig miteinander verbinden möchten.

Wir entwickeln APIs und Systemanbindungen passend zu Ihren bestehenden Anwendungen, Datenstrukturen und Geschäftsprozessen. Dadurch können Informationen automatisch ausgetauscht, mehrfach gepflegte Datenbestände reduziert und bisher getrennte Abläufe zu einem durchgängigen digitalen Prozess verbunden werden.

Die Schnittstelle kann Bestandteil eines individuellen Webportals sein, eine vorhandene Unternehmenssoftware erweitern oder als eigenständiger Integrationsdienst zwischen mehreren Systemen arbeiten.

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Wann lohnt sich eine individuelle Schnittstelle?

Eine Schnittstelle ist sinnvoll, wenn Daten regelmäßig zwischen Anwendungen, Geräten oder Geschäftspartnern übertragen werden müssen. Besonders groß ist der Nutzen, wenn Mitarbeiter Informationen bisher manuell kopieren, Dateien austauschen oder dieselben Inhalte in mehreren Systemen pflegen.

Doppelte Datenerfassung

Kunden-, Auftrags-, Projekt- oder Produktdaten werden in mehreren Anwendungen erneut eingegeben und müssen bei Änderungen einzeln aktualisiert werden.

Manueller Dateiaustausch

CSV-, Excel-, XML- oder Textdateien werden exportiert, per E-Mail weitergeleitet und anschließend in ein anderes System importiert.

Getrennte Softwarelösungen

ERP, CRM, Webportal, Projektverwaltung und Fachanwendungen enthalten zusammengehörige Informationen, kommunizieren aber nicht direkt miteinander.

Geräte und Maschinen anbinden

Messgeräte, Maschinen oder Datenlogger stellen Werte bereit, die automatisch übernommen, ausgewertet und dokumentiert werden sollen.

Systeme verbinden und Daten automatisch austauschen

Eine individuell entwickelte Schnittstelle sorgt dafür, dass unterschiedliche Systeme Informationen in einer eindeutig definierten Form austauschen können. Sie legt fest, welche Daten übertragen werden, wann der Austausch erfolgt und wie mit fehlerhaften oder unvollständigen Informationen umgegangen wird.

Dabei kann der Datenaustausch in eine Richtung oder wechselseitig erfolgen. So lassen sich beispielsweise Kunden- und Auftragsdaten aus einem ERP-System in ein Portal übernehmen, während Statusänderungen oder Dokumente aus dem Portal an das ERP zurückgegeben werden.

  • Daten automatisch aus vorhandenen Systemen abrufen
  • Neue und geänderte Datensätze übertragen
  • Informationen zwischen mehreren Anwendungen synchronisieren
  • Unterschiedliche Datenstrukturen aufeinander abbilden
  • Übertragene Werte prüfen und vereinheitlichen
  • Fehler und Konflikte nachvollziehbar protokollieren
  • Nachgelagerte Prozesse automatisch auslösen
  • Manuelle Doppelpflege dauerhaft reduzieren

Welche Schnittstellen entwickeln wir?

Die technische Umsetzung richtet sich nach den beteiligten Systemen, den verfügbaren Zugriffsmöglichkeiten und den Anforderungen an Aktualität, Sicherheit und Datenmenge.

REST-APIs

Webbasierte Schnittstellen für den strukturierten Austausch von Daten und Funktionen zwischen modernen Anwendungen.

SOAP-Webservices

Anbindung bestehender Unternehmens- und Fachsysteme, die Daten über XML-basierte SOAP-Dienste bereitstellen.

Datenbank-Schnittstellen

Kontrollierter Zugriff auf vorhandene Datenbanken, Views oder speziell bereitgestellte Austauschbereiche.

Dateibasierte Schnittstellen

Automatisierter Austausch über CSV-, Excel-, XML-, JSON-, Text- oder andere strukturierte Dateien.

Geräte-Schnittstellen

Übernahme von Messwerten, Statusinformationen und Betriebsdaten aus Maschinen, Sensoren und Datenloggern.

Individuelle Protokolle

Entwicklung spezieller Anbindungen für ältere Systeme, proprietäre Datenformate oder branchenspezifische Anwendungen.

API-Schnittstellen entwickeln lassen

Eine API stellt ausgewählte Daten und Funktionen einer Anwendung in strukturierter Form bereit. Andere Systeme können dadurch Informationen abrufen, neue Datensätze anlegen oder definierte Aktionen ausführen, ohne direkt auf die interne Datenbank zugreifen zu müssen.

Wir entwickeln sowohl Schnittstellen zur Anbindung externer APIs als auch eigene APIs für individuelle Webanwendungen und Portale.

  • REST-APIs mit strukturierten JSON-Daten
  • Lesende und schreibende API-Endpunkte
  • Authentifizierung und Zugriffsschutz
  • Filterung, Sortierung und Seitennavigation
  • Validierung eingehender Daten
  • Versionierung und Erweiterbarkeit
  • Dokumentation der verfügbaren Endpunkte
  • Protokollierung von Zugriffen und Fehlern

Eine eigene API ist besonders sinnvoll, wenn Daten künftig von mehreren Anwendungen, mobilen Lösungen, Kundenportalen oder Geschäftspartnern verwendet werden sollen.

ERP-Systeme mit Webportalen verbinden

ERP- und Warenwirtschaftssysteme enthalten häufig zentrale Informationen zu Kunden, Artikeln, Aufträgen, Rechnungen und Lieferungen. Ein individuelles Portal benötigt einen Teil dieser Daten, soll das ERP aber nicht ersetzen.

Über eine Schnittstelle können relevante Informationen automatisch in das Portal übernommen und dort für Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten bereitgestellt werden.

Kunden und Ansprechpartner

Stammdaten werden zentral aus dem ERP übernommen und müssen nicht zusätzlich im Portal gepflegt werden.

Aufträge und Positionen

Bestellungen, Leistungen, Artikel, Mengen und Bearbeitungsstände werden im Webportal sichtbar gemacht.

Liefer- und Projektstatus

Statusänderungen aus dem ERP können automatisch in geschützten Kunden- oder Partnerbereichen erscheinen.

Dokumente und Rückmeldungen

Rechnungen, Lieferscheine oder Auftragsbestätigungen werden bereitgestellt, während Rückfragen und Freigaben an das führende System zurückgegeben werden können.

 

Auf diese Weise kann ein Kundenportal bestehende ERP-Prozesse ergänzen, ohne parallele Datenbestände und unnötige Doppelpflege zu erzeugen.

CRM- und Kundendaten anbinden

CRM-Systeme verwalten Kontakte, Aktivitäten, Verkaufschancen und Kommunikationsverläufe. Eine Schnittstelle kann diese Informationen mit einem Portal, einer Projektsoftware oder einer individuellen Fachanwendung verbinden.

  • Kunden und Kontakte automatisch übernehmen
  • Neue Portalregistrierungen an das CRM übertragen
  • Anfragen und Formulare als Vorgang anlegen
  • Kundenaktivitäten und Statusänderungen synchronisieren
  • Dokumente und Kommunikationsinformationen zuordnen
  • Vertriebs- und Servicedaten für Auswertungen bereitstellen
  • Einwilligungen und Zuständigkeiten abgleichen
  • Dubletten durch eindeutige Zuordnungen vermeiden

Dabei sollte klar festgelegt werden, welches System für welche Daten führend ist. So wird vermieden, dass Änderungen aus verschiedenen Anwendungen unkontrolliert miteinander konkurrieren.

Datenbanken und bestehende Fachsoftware anbinden

Viele Unternehmen arbeiten mit individuell entwickelten Fachanwendungen oder über Jahre gewachsenen Datenbanken. Diese Systeme enthalten wertvolle Informationen, bieten jedoch häufig keine moderne Oberfläche für Kunden, Mitarbeiter oder mobile Nutzer.

Eine Schnittstelle kann vorhandene Daten weiterverwenden und gezielt für neue Anwendungen bereitstellen.

Direkter Datenbankzugriff

Ausgewählte Tabellen oder Views werden kontrolliert gelesen und bei Bedarf durch definierte Schreibprozesse ergänzt.

Zwischendatenbank

Ein separater Austauschbereich entkoppelt die Systeme und verhindert unnötige Zugriffe auf produktive Datenstrukturen.

Individuelle Austauschdateien

Wenn kein direkter Zugriff möglich ist, können Exporte automatisch verarbeitet und Ergebnisse zurückgegeben werden.

Ergänzende API

Bestehende Funktionen werden über eine neue, klar definierte Programmierschnittstelle verfügbar gemacht.

 

Welcher Weg geeignet ist, hängt von der vorhandenen Software, den technischen Zugriffsmöglichkeiten und der Verantwortung für das bestehende System ab.

Maschinen, Sensoren und Messgeräte integrieren

Technische Systeme erzeugen oft große Mengen an Mess- und Betriebsdaten. Diese Informationen müssen nicht dauerhaft in gerätespezifischen Programmen oder lokalen Dateien verbleiben.

Über eine Geräte- oder Datenschnittstelle können Messwerte automatisch in eine zentrale Messdatenverwaltung übernommen werden.

  • Messwerte und Zeitreihen übertragen
  • Geräte- und Seriennummern zuordnen
  • Betriebszustände und Fehlermeldungen übernehmen
  • Projekt-, Standort- oder Auftragsbezüge herstellen
  • Einheiten und Messgrößen vereinheitlichen
  • Große Datenmengen schrittweise verarbeiten
  • Grenzwerte und Plausibilität kontrollieren
  • Auswertungen und Berichte automatisch aktualisieren

Falls Geräte keine direkte API bereitstellen, kann die Anbindung auch über automatisch erzeugte Dateien, Netzwerkverzeichnisse oder andere verfügbare Exportmöglichkeiten erfolgen.

Schnittstellen für Datenimport und Datenexport

Nicht jedes System ermöglicht einen direkten Zugriff. In solchen Fällen kann ein automatisierter Dateiimport oder -export eine zuverlässige Alternative darstellen.

Eine individuelle Datenimport Software übernimmt Dateien, prüft deren Inhalt und überträgt die enthaltenen Informationen nach festen Regeln in das Zielsystem.

Automatischer Dateiimport

Neue Dateien werden regelmäßig aus einem definierten Verzeichnis, Cloudspeicher oder Übertragungsbereich eingelesen.

Automatischer Export

Daten werden zeit- oder ereignisgesteuert in einem vereinbarten Format für andere Systeme bereitgestellt.

Import mit Freigabe

Benutzer erhalten vor der endgültigen Übernahme eine Vorschau mit Warnungen, Fehlern und geplanten Änderungen.

Individuelle Austauschformate

Struktur, Spalten, Dateinamen und Ablageorte werden passend zu den beteiligten Anwendungen definiert.

Datenstrukturen aufeinander abbilden

Unterschiedliche Anwendungen verwenden selten exakt dieselben Feldnamen, Werte und Zuordnungen. Eine wichtige Aufgabe der Schnittstelle besteht deshalb darin, die beteiligten Datenmodelle sauber miteinander zu verbinden.

  • Quellfelder passenden Zielfeldern zuordnen
  • Interne und externe IDs miteinander verknüpfen
  • Abweichende Statuswerte übersetzen
  • Datums-, Zahlen- und Textformate vereinheitlichen
  • Pflichtwerte ergänzen oder berechnen
  • Mehrere Felder zusammenführen oder aufteilen
  • Einheiten und Klassifizierungen umwandeln
  • Unbekannte Werte kontrolliert behandeln

Diese Zuordnungslogik sollte nachvollziehbar dokumentiert werden. Dadurch bleibt auch bei späteren Erweiterungen verständlich, wie Informationen zwischen den Systemen übertragen werden.

Welches System führt welche Daten?

Bei einer wechselseitigen Anbindung muss eindeutig festgelegt werden, welches System für bestimmte Informationen verantwortlich ist. Ohne diese Festlegung können widersprüchliche Änderungen, Endlosschleifen oder ungewolltes Überschreiben entstehen.

Führendes System

Für jede Datenart wird definiert, in welcher Anwendung sie ursprünglich gepflegt und verbindlich gespeichert wird.

Lesende Systeme

Andere Anwendungen erhalten die benötigten Informationen, dürfen diese aber nicht eigenständig verändern.

Rückmeldungen

Erlaubte Änderungen werden gezielt an das führende System zurückübertragen und dort geprüft oder übernommen.

Konfliktbehandlung

Für parallele oder widersprüchliche Änderungen werden eindeutige Regeln und Prioritäten festgelegt.

 

Eine klare Datenverantwortung ist wichtiger als eine möglichst umfangreiche Synchronisation in beide Richtungen.

Echtzeitübertragung oder regelmäßige Synchronisation?

Nicht jede Schnittstelle muss Daten unmittelbar übertragen. Die geeignete Aktualisierung hängt davon ab, wie schnell Informationen im Zielsystem benötigt werden und welche technischen Möglichkeiten vorhanden sind.

Direkte Übertragung

Neue oder geänderte Daten werden unmittelbar nach einem Ereignis an das verbundene System weitergegeben.

Regelmäßige Synchronisation

Die Schnittstelle gleicht Daten beispielsweise alle paar Minuten, stündlich oder einmal täglich ab.

Geplanter Sammelimport

Größere Datenmengen werden zu festgelegten Zeiten gebündelt verarbeitet, um die beteiligten Systeme zu entlasten.

Manuell gestarteter Austausch

Ein Benutzer löst die Übertragung gezielt aus und kann das Ergebnis anschließend kontrollieren.

 

Eine Echtzeitverbindung ist nur dann sinnvoll, wenn der fachliche Prozess sie tatsächlich benötigt. Für viele Aufgaben ist eine kontrollierte, regelmäßige Synchronisation stabiler und wirtschaftlicher.

Webhooks und ereignisgesteuerte Prozesse

Ein Webhook informiert ein anderes System darüber, dass ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist. Dadurch muss die empfangende Anwendung nicht laufend nach Änderungen fragen.

  • Neuen Auftrag an ein Folgesystem melden
  • Statusänderungen unmittelbar weitergeben
  • Nach erfolgter Freigabe einen Prozess starten
  • Neue Dokumente zur Verarbeitung bereitstellen
  • Zahlungseingänge oder Buchungen melden
  • Nach Abschluss einer Messung Berichte erzeugen
  • Benachrichtigungen an interne Systeme auslösen
  • Externe Anwendungen über Änderungen informieren

Webhooks eignen sich besonders für klar definierte Ereignisse. Die eigentlichen Daten können direkt mitgesendet oder anschließend über eine geschützte API abgerufen werden.

Sichere Authentifizierung und geschützter Datenaustausch

Schnittstellen übertragen häufig vertrauliche Kunden-, Projekt-, Betriebs- oder Messdaten. Deshalb müssen Zugriffe eindeutig authentifiziert und auf die erforderlichen Funktionen beschränkt werden.

API-Schlüssel und Tokens

Technische Zugänge erhalten individuelle Zugangsdaten, die bei Bedarf gesperrt oder erneuert werden können.

OAuth-Anbindungen

Externe Dienste können über standardisierte Autorisierungsverfahren angebunden werden, ohne Benutzerpasswörter dauerhaft weiterzugeben.

Verschlüsselte Übertragung

Daten werden über geschützte Verbindungen übertragen und nicht unverschlüsselt zwischen den Systemen ausgetauscht.

Begrenzte Berechtigungen

Jeder technische Zugang erhält nur Zugriff auf die Daten und Aktionen, die für seinen Zweck erforderlich sind.

 

Zusätzlich können Zugriffe nach Herkunft, Benutzer, Kunde oder System eingeschränkt und sicherheitsrelevante Vorgänge protokolliert werden.

Fehler erkennen und Übertragungen zuverlässig wiederholen

Auch bei stabilen Schnittstellen können Zielsysteme vorübergehend nicht erreichbar sein, Daten ablehnen oder unerwartete Antworten liefern. Eine zuverlässige Integration muss solche Situationen kontrolliert behandeln.

  • Fehlgeschlagene Übertragungen protokollieren
  • Vorübergehende Fehler automatisch erneut versuchen
  • Dauerhafte Fehler von kurzfristigen Störungen unterscheiden
  • Ungültige Datensätze separat kennzeichnen
  • Verantwortliche Mitarbeiter benachrichtigen
  • Unvollständige Übertragungen zurücksetzen
  • Verarbeitungsstatus pro Datensatz speichern
  • Manuelle Wiederholung über eine Verwaltungsoberfläche ermöglichen

So gehen Daten bei einer kurzfristigen Störung nicht verloren und müssen nicht erneut aus dem Ursprungssystem zusammengesucht werden.

Protokollierung und Überwachung von Schnittstellen

Bei automatischen Prozessen muss nachvollziehbar bleiben, welche Informationen wann übertragen wurden. Eine Verwaltungsoberfläche kann den aktuellen Zustand der Schnittstellen und die Ergebnisse einzelner Vorgänge sichtbar machen.

Übertragungsprotokoll

Zeitpunkt, Richtung, Datenart und Status jedes Austauschs werden nachvollziehbar gespeichert.

Fehlerübersicht

Fehlerhafte Vorgänge werden mit Ursache, betroffenen Datensätzen und möglichen Maßnahmen angezeigt.

Statusüberwachung

Die Anwendung zeigt, wann eine Schnittstelle zuletzt erfolgreich gearbeitet hat und ob aktuell Störungen vorliegen.

Benachrichtigungen

Bei wiederholten Fehlern oder ausbleibenden Daten können zuständige Mitarbeiter automatisch informiert werden.

 

Relevante Übertragungszahlen und Fehlerquoten lassen sich zusätzlich in einem individuellen Dashboard darstellen.

Schnittstellen für Kunden- und Partnerportale

Ein Portal entfaltet seinen größten Nutzen, wenn es nicht isoliert betrieben wird. Über Schnittstellen können Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Partner auf aktuelle Informationen aus den bestehenden Unternehmenssystemen zugreifen.

  • Aufträge und Lieferstände im Kundenportal anzeigen
  • Rechnungen und Dokumente automatisch bereitstellen
  • Bestellungen aus einem Portal an das ERP übertragen
  • Serviceanfragen im Ticketsystem anlegen
  • Lieferantendaten und Verfügbarkeiten übernehmen
  • Benutzerkonten mit vorhandenen Stammdaten verbinden
  • Freigaben an interne Anwendungen zurückmelden
  • Projektinformationen für externe Partner bereitstellen

Auch ein Mitarbeiterportal kann über Schnittstellen mit Personal-, Projekt-, Zeiterfassungs- oder Dokumentensystemen verbunden werden.

Schnittstellen für Reporting und Datenvisualisierung

Unternehmensdaten müssen nicht nur übertragen, sondern häufig auch ausgewertet werden. Über Schnittstellen lassen sich Informationen aus unterschiedlichen Systemen in einer gemeinsamen Reporting- und Visualisierungslösung zusammenführen.

  • ERP-, CRM- und Projektdaten für Auswertungen übernehmen
  • Mess- und Maschinendaten automatisch bereitstellen
  • Kennzahlen aus mehreren Quellen berechnen
  • Datenvisualisierungen laufend aktualisieren
  • Reporting Software mit aktuellen Daten versorgen
  • Historische Datenstände für Vergleiche speichern
  • Rollenabhängige Auswertungen ermöglichen
  • PDF-Berichte automatisch erstellen

Bestehende operative Systeme bleiben dabei bestehen. Die Schnittstelle stellt lediglich die Informationen bereit, die für Dashboards, Berichte und Analysen benötigt werden.

Neue Schnittstelle oder bestehende Anbindung erweitern?

Nicht immer muss eine Integration vollständig neu entwickelt werden. Häufig existieren bereits Exporte, Datenbankzugänge oder einzelne API-Endpunkte, die erweitert und in einen zuverlässigeren Prozess überführt werden können.

Bestehende API anbinden

Eine vorhandene Programmierschnittstelle wird analysiert und in die neue Anwendung integriert.

Vorhandene Schnittstelle erweitern

Zusätzliche Datenfelder, Aktionen oder Sicherheitsfunktionen werden ergänzt.

Manuellen Export automatisieren

Ein bestehender Dateiablauf wird regelmäßig und ohne manuelle Zwischenschritte ausgeführt.

Alte Integration ablösen

Eine schwer wartbare oder instabile Anbindung wird schrittweise durch eine dokumentierte Lösung ersetzt.

 

Vor Beginn sollte geprüft werden, welche Funktionen das beteiligte System bereits bereitstellt und welche technischen oder vertraglichen Einschränkungen bestehen.

Individuelle Schnittstelle statt manueller Zwischenlösung

Excel-Exporte, E-Mail-Anhänge und manuelle Kopiervorgänge können für seltene Einzelfälle ausreichend sein. Sobald der Datenaustausch regelmäßig, zeitkritisch oder umfangreich wird, entstehen jedoch unnötige Arbeit und vermeidbare Fehler.

Eine individuelle Schnittstelle bildet den tatsächlichen Prozess zwischen den Systemen ab. Sie berücksichtigt vorhandene Datenmodelle, Zugriffsrechte, Sonderregeln und Fehlerfälle, anstatt von allen Beteiligten ein starres Standardformat zu verlangen.

Dadurch entsteht eine langfristig nutzbare Verbindung, die bei neuen Feldern, zusätzlichen Anwendungen oder veränderten Abläufen gezielt erweitert werden kann.

Typischer Ablauf eines Schnittstellen-Projekts

1

Systeme und Prozesse analysieren

Zunächst klären wir, welche Anwendungen verbunden werden sollen, welche Daten ausgetauscht werden und welches System jeweils führend ist.

2

Zugriff und Datenmodell prüfen

Wir analysieren vorhandene APIs, Datenbanken, Dateiformate, Authentifizierungen und technische Dokumentationen.

3

Schnittstelle entwickeln

Datenzuordnung, Übertragung, Validierung, Fehlerbehandlung und Protokollierung werden schrittweise umgesetzt und getestet.

4

Betrieb und Erweiterung

Nach der Inbetriebnahme wird die Verbindung überwacht und kann um weitere Daten, Systeme oder Automatisierungen ergänzt werden.

Was wir für die Schnittstellenentwicklung benötigen

Für eine verlässliche Aufwandseinschätzung benötigen wir Informationen zu den beteiligten Systemen und zum gewünschten Datenaustausch. Je klarer die technischen Möglichkeiten beschrieben sind, desto genauer lässt sich die Integration planen.

  • Bezeichnung und Version der beteiligten Systeme
  • Beschreibung des gewünschten Geschäftsprozesses
  • Beispiele der zu übertragenden Daten
  • API- oder Schnittstellendokumentation
  • Beispieldateien bei dateibasiertem Austausch
  • Informationen zur Authentifizierung
  • Gewünschte Übertragungsrichtung und Häufigkeit
  • Regeln für Änderungen, Konflikte und Fehler
  • Testzugang oder technische Ansprechpartner

Falls keine vollständige Dokumentation vorhanden ist, können bestehende Exporte, Beispieldaten und verfügbare Zugriffsmöglichkeiten gemeinsam analysiert werden.

Für welche Unternehmen eignen sich individuelle Schnittstellen?

Individuelle Systemanbindungen eignen sich für Unternehmen, deren Prozesse über mehrere Anwendungen, Geräte, Standorte oder externe Partner verteilt sind.

Industrie und Maschinenbau

Maschinen, Produktionssysteme, Qualitätssicherung, ERP und technische Dokumentation miteinander verbinden.

Handel und E-Commerce

Produkte, Preise, Bestände, Bestellungen, Versandinformationen und Kundendaten zwischen Plattformen austauschen.

Bau und Ingenieurwesen

Projekt-, Geräte-, Baustellen- und Messdaten aus Fachanwendungen in zentrale Portale und Berichte übernehmen.

Dienstleistungsunternehmen

CRM, Projektverwaltung, Kundenportal, Abrechnung und Dokumentenprozesse digital verbinden.

Logistik und Transport

Sendungs-, Lager-, Fahrzeug-, Auftrags- und Statusdaten zwischen internen und externen Systemen austauschen.

Prüfung und Messtechnik

Geräte, Laborsoftware, Messdatenverwaltung, Reporting und Kundenbereiche zu einem durchgängigen Prozess verbinden.

Vorteile individueller Schnittstellen

  • Weniger doppelte Datenerfassung
  • Aktuelle Informationen in allen beteiligten Systemen
  • Reduzierung manueller Datei- und E-Mail-Prozesse
  • Geringeres Risiko für Übertragungsfehler
  • Schnellere Bearbeitung wiederkehrender Vorgänge
  • Klare Datenverantwortung zwischen den Systemen
  • Nachvollziehbare Übertragungs- und Fehlerprotokolle
  • Automatische Auslösung nachgelagerter Prozesse
  • Schrittweise Erweiterung um weitere Systeme

Eine Schnittstelle kann als eigenständige Integration umgesetzt oder direkt in eine individuelle Portalsoftware eingebunden werden.

Schnittstellen mit KI-Unterstützung

KI kann den Datenaustausch ergänzen, wenn neben klar strukturierten Feldern auch variable Texte, Dokumente oder uneinheitliche Bezeichnungen verarbeitet werden müssen.

  • Dokumente automatisch klassifizieren und zuordnen
  • Informationen aus Freitexten extrahieren
  • Ähnliche Feldbezeichnungen und Kategorien erkennen
  • Ungewöhnliche oder möglicherweise fehlerhafte Daten markieren
  • Fehlerprotokolle verständlich zusammenfassen
  • Vorschläge für die Zuordnung neuer Datenfelder liefern

Verbindliche Übertragungen, Berechtigungen und fachliche Prüfungen sollten weiterhin auf eindeutig definierten Regeln beruhen. KI eignet sich vor allem als Unterstützung bei schwer standardisierbaren Inhalten.

Sie möchten Systeme miteinander verbinden?

Wenn Daten heute noch manuell zwischen Anwendungen, Dateien oder Geräten übertragen werden, entwickeln wir eine individuelle Schnittstelle, die zu Ihren Systemen, Datenstrukturen und Geschäftsprozessen passt.

Schnittstelle entwickeln lassen

Häufige Fragen zur Schnittstellenentwicklung

Was ist eine Software-Schnittstelle?

Eine Software-Schnittstelle ermöglicht den kontrollierten Austausch von Daten und Funktionen zwischen zwei oder mehreren Anwendungen. Sie definiert, welche Informationen übertragen werden, in welchem Format dies geschieht und welche Zugriffsrechte gelten.

Was ist der Unterschied zwischen einer API und einer Schnittstelle?

Schnittstelle ist der allgemeine Begriff für eine Verbindung zwischen Systemen. Eine API ist eine konkrete Form der Software-Schnittstelle, über die Anwendungen definierte Daten abrufen oder Funktionen aufrufen können.

Welche Systeme können miteinander verbunden werden?

Grundsätzlich können unter anderem Webportale, ERP-, CRM-, Warenwirtschafts-, Projekt-, Dokumenten- und Fachsysteme angebunden werden. Auch Maschinen, Messgeräte, Datenbanken und externe Plattformen kommen infrage, sofern geeignete Zugriffsmöglichkeiten vorhanden sind.

Kann eine Schnittstelle auch ohne vorhandene API entwickelt werden?

Das hängt vom System ab. Mögliche Alternativen sind Datenbankzugriffe, automatisierte Dateiimporte, Exporte oder individuell bereitgestellte Austauschbereiche. Ohne eine technisch nutzbare Zugriffsmöglichkeit ist eine zuverlässige Anbindung jedoch nicht immer möglich.

Können CSV- und Excel-Dateien als Schnittstelle dienen?

Ja. Ein regelmäßiger, automatisierter Austausch über strukturierte Dateien kann eine geeignete Lösung sein, insbesondere wenn ältere Systeme keine moderne API anbieten.

Ist ein Datenaustausch in beide Richtungen möglich?

Ja. Daten können aus einem System gelesen und Änderungen an ein anderes System zurückgegeben werden. Dabei muss eindeutig geregelt sein, welches System für die jeweiligen Informationen führend ist.

Können Daten in Echtzeit übertragen werden?

Ja, sofern die beteiligten Systeme dies technisch unterstützen. Alternativ können Daten in kurzen Intervallen, nach festen Zeitplänen oder gesammelt übertragen werden.

Wie werden Schnittstellen abgesichert?

Mögliche Maßnahmen sind verschlüsselte Verbindungen, API-Schlüssel, Zugriffstokens, OAuth-Verfahren, begrenzte Berechtigungen und die Protokollierung technischer Zugriffe. Die konkrete Absicherung richtet sich nach System und Schutzbedarf.

Was passiert, wenn ein verbundenes System nicht erreichbar ist?

Fehlgeschlagene Übertragungen können gespeichert und später automatisch wiederholt werden. Zusätzlich lassen sich Fehler protokollieren und zuständige Mitarbeiter benachrichtigen.

Kann eine bestehende Schnittstelle erweitert werden?

Ja. Vorhandene APIs und Integrationen können häufig um zusätzliche Datenfelder, Funktionen, Übertragungsrichtungen oder Sicherheitsmaßnahmen ergänzt werden. Voraussetzung ist, dass die bestehende technische Grundlage zugänglich und ausreichend dokumentiert ist.

Wie lange dauert die Entwicklung einer Schnittstelle?

Die Dauer hängt von den beteiligten Systemen, der Qualität der Dokumentation, dem Datenumfang und der gewünschten Prozesslogik ab. Eine einfache API-Anbindung ist schneller umgesetzt als eine wechselseitige Integration mit vielen Sonderregeln und Altdaten.

Was kostet eine individuelle Schnittstelle?

Die Kosten richten sich nach Anzahl der Systeme, Umfang der übertragenen Daten, Authentifizierung, Prüfregeln, Fehlerbehandlung und benötigter Überwachung. Nach Sichtung der technischen Dokumentation und Beispieldaten lässt sich der Aufwand realistisch einschätzen.

Werden Schnittstellen nach der Entwicklung weiter betreut?

Ja. Schnittstellen können überwacht, gewartet und angepasst werden, wenn sich APIs, Datenfelder, Zugriffsverfahren oder Geschäftsprozesse verändern.

Wann lohnt sich eine individuelle Schnittstelle?

Eine individuelle Schnittstelle lohnt sich besonders, wenn Daten regelmäßig manuell übertragen werden, mehrere Systeme dieselben Informationen benötigen oder Standardanbindungen die vorhandenen Prozesse nicht ausreichend abbilden.

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